St. Antonius-Hospital Gronau GmbH
Akademisches Lehrkrankenhaus der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Möllenweg 22
48599 Gronau (Westf.)

Tel.: 02562 915-0
Fax: 02562 915-1555
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Nachhaltigkeit

Effiziente Technik aus Verantwortung

Der Energiebedarf eines Krankenhauses ist enorm. An 365 Tagen im Jahr müssen rund um die Uhr alle Bereiche des Hauses zuverlässig mit Strom, Wärme, Kälte etc. versorgt werden.

Schon sehr frühzeitig hat sich die St. Antonius-Hospital Gronau GmbH mit innovativen Energie- und Effizienz-Konzepten und moderner Gebäudetechnik beschäftigt. Unser Engagement in diesem Bereich dient der hohen Versorgungssicherheit und höchstmöglicher Unabhängigkeit in der Versorgung. Vor allem aber profitieren unsere Patienten von der modernen Gebäudetechnik, z. B. durch angenehmes Raumklima.

Mit hohem Engagement und zukunftsorientierter Investitionsbereitschaft leisten wir einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Beispielhaft ist die Energieversorgung über unsere Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese Systeme dienen der Wärme- und Stromerzeugung sowie der Erzeugung von Absorptionskälte aus der Abwärme.

Im Verbund der Wärme-, Strom- und Kälte-Erzeugung resultiert ein deutlich höherer Wirkungsgrad der Anlage und somit eine bessere Ausnutzung der eingesetzten Ressourcen. Großvolumige Filteranlagen auf allerneuestem Stand sichern eine hygienisch einwandfreie Versorgung mit Frischluft. Pro Stunde können annähernd zigtausend m3 Frischluft bewegt werden.

Neben der effizienten Stromerzeugung durch eigene BHKW spielt die Reduzierung des Stromverbrauches, etwa durch LED-Technologie, eine große Rolle. Durch den Einsatz von Bewegungsmeldern und den Wechsel von herkömmlichen Lampen zu LED-Leuchten erhöhen sich die Betriebszeiten und somit die Effizienz. Auch der geringere Wartungsaufwand bietet mehr Sicherheit und bindet weniger Ressourcen. Durch den Einsatz von tageslichtsimulierender Beleuchtung in einigen Funktionsräumen wird eine gesundheitsfördernde Arbeitsatmosphäre geschaffen.

In der Wasserversorgung setzen wir Technologien zur Reduzierung des Frischwasserverbrauches ein. Hier helfen bereits kleine Mittel und Maßnahmen. Die Verwendung von Hygiene-Strahl-Perlatoren an den Wasserhähnen etwa reduziert den Durchfluss und sorgt gleichzeitig für eine Verbesserung der Wasserhygiene. So kann eine große Menge kostbaren Frischwassers eingespart und die aufwändige Reinigung des Schmutzwassers reduziert werden.

Zahlreiche unserer Bauprojekte wurden in den vergangenen Jahren durch den Einsatz modernster Baustoffe und Hilfsmittel energetisch und bauphysikalisch optimal ausgestattet, bzw. durch entsprechende Sanierungsmaßnahmen aufgewertet. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf eine deutlich verbesserte Energie-Effizienz, sondern dient auch dem erhöhten Brandschutz und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer der jeweiligen Maßnahme.

Jede unserer Baumaßnahmen wird mit Weitsicht geplant und umgesetzt. Durch modulare Bauweise, Schaffung von Versorgungs-Zentralen und langfristiger Installations-Planung gewährleisten wir, dass im laufenden Betrieb Umbauten und Erweiterungen möglich sind.

Großen Wert legen wir in der Gebäudeplanung und Raumkonzeption auf möglichst einheitliche Raumstrukturen, um bei anderweitiger Nutzung jederzeit flexibel auf geänderte Anforderungen reagieren zu können. Dabei steht die Ressourcenschonung durch Verlängerung der Einsatzdauer von Möbeln und Ausstattungskomponenten im zentralen Fokus.

Durch die Konzentration unterschiedlichster medizinischer Angebote im unmittelbaren Umfeld des Krankenhauses möchten wir Patienten und Besuchern kurze Wege ermöglichen und somit dazu beitragen, die Verkehrsbelastung zu reduzieren.

 

 

 

 

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