Klinik für Gynäkologie

Klinik für Gynäkologie

Die positive Entwicklung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe geht einher mit der konstanten Weiterentwicklung medizinischer und pflegerischer Leistungen auf dem Gebiet der Frauenheilkunde.

Das Team um Chefarzt Dr. med. Dipl. Psych. Wilhelm Steinmann arbeitet auf höchstem medizinischem Niveau. So gehört das da Vinci®-Operationszentrum unter dem Dach des Center for Robotic Medicine zu einem der leistungsstärksten Zentren dieser Art in Europa. Das Brustzentrum NordWest arbeitet ebenfalls auf sehr hohem Level und bietet als Besonderheit ganzheitliche Therapie-Konzepte mit plastischer Rekonstruktionschirurgie, Komplementärmedizin und psychoonkologischer Betreuung an.

Die Zertifizierung als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum spiegelt die Kompetenz der Klinik auf dem Gebiet der Urogynäkologie. Moderne Untersuchungs- und Behandlungsmethoden werden durch eine überdurchschnittlich gute technische und räumliche Ausstattung der Klinik ermöglicht.

Das Ziel des Klinik-Teams ist die Wiederherstellung und dauerhafte Erhaltung der Gesundheit durch speziell angepasste Therapien. Hierzu gehören neben der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen in der Schwangerschaft auch alle gut- und bösartigen Erkrankungen des Genitale und der Brust.

Eine umfassende Beratung und Betreuung der Patientinnen und Angehörigen ist dabei von entscheidender Bedeutung für einen nachhaltigen Therapieerfolg. Auch der fachliche und partnerschaftliche Austausch mit einweisenden Ärzten sowie die regelmäßig stattfindende interdisziplinäre Fallbesprechung innerhalb des Krankenhauses sind Erfolgsfaktoren für hohe Patientensicherheit.   

In speziellen Sprechstunden stehen die Mediziner und speziell ausgebildete Pflegefachkräfte sowie Therapeuten aus verschiedenen Bereichen den Patientinnen zur Verfügung.

Leistungen

Minimalinvasive Eingriffe

In den letzten Jahren sind wir immer mehr dazu übergegangen, Veränderungen an den innenliegenden Geschlechtsorganen per Bauchspiegelung (minimalinvasive „Schlüssellochchirurgie“) zu behandeln.

Zysten am Eierstock oder Eileiter, Verwachsungen nach Voroperationen oder Muskelknoten der Gebärmutter können so schonend behandelt bzw. entfernt werden. Meist erfolgt dies als ambulanter Eingriff.

Operative Eingriffe bei:

  •   Zysten, Knoten und anderen Gewebeveränderungen
  •   Brustkrebs
  •   Gebärmutterkrebs (Hysterektomie)
  •   Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  •   Blasenkrebs
  •   Gebärmutter- und/oder Blasensenkung

Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

  • von der Scheide aus
  • per Bauchspiegelung, auch roboterassistiert mittels da Vinci®-Technologie

Bei anderweitig nicht behandelbaren Blutungsstörungen oder bei zunehmender Vergrößerung der Gebärmutter ist manchmal die Entfernung des Organs der einzig sinnvolle Weg, um wieder Gesundheit und Leistungsfähigkeit zurück zu gewinnen.

Laparoskopische Gebärmutterentfernung: Dazu wird eine 10 mm starke Optik mit Kamera im Bereich des Nabels eingeführt, und mit drei oder vier 5 mm starken Instrumenten kann dann die Gebärmutter aus dem Gewebe herausgelöst und anschließend durch die Scheide entfernt werden. 

Wir sind als eine der wenigen Kliniken in Deutschland in der Lage, auch roboterassistierte Operationen durchführen zu können.

Dabei handelt es sich auch um eine Operation per Bauchspiegelung, die jedoch aufgrund der wesentlich besseren Ausrüstung des da Vinci®-Roboters (3D-Kamera mit 10-facher Vergrößerung, sehr gute Beweglichkeit der Instrumente) noch bessere Operationsergebnisse ermöglicht. 

Operationen bei unwillkürlichem Urinverlust (Harninkontinenz)

Viele Frauen leiden insbesondere nach vorausgegangenen Geburten an Blasenschwäche und verlieren ab und zu ungewollt und plötzlich Urin. Wenn beim Sport, Lachen, Niesen, Husten oder Heben auch nur wenige Tropfen verloren gehen, besteht dadurch oft eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Wenn konservative Maßnahmen wie Beckenbodengymnastik nicht ausreichen, genügt in vielen Fällen ein 15-minütiger Eingriff, um das Problem zu beheben und wieder eine normale Aktivität zu gewährleisten. Diese gynäkologische Operation wird auch als Einlage eines spannungsfreien Vaginalbandes bezeichnet (englisch: tension free vaginal tape oder kurz TVT).

Dabei wird ein ca. 1,5 cm breites Band aus Kunststoff unter der Harnröhre platziert, welches die Stabilität des Blasenverschlusses bei Belastung gewährleistet. Der Erfolg dieser Operation liegt bei bis zu 90%.

Das Netzgewebe ist sehr gut verträglich und wird seit vielen Jahren z. B. zur Behandlung von Leistenbrüchen oder anderen Bauchwandbrüchen angewandt.

Radikale Operationen bei Krebserkrankungen des Genitale und der Brust

Die Krebserkrankungen der Gebärmutter, der Scheide oder der Schamlippen kommen nicht so häufig vor, bedürfen aber in der Regel einer ganz besonderen individuellen Behandlung. 

Gebärmutterkörperkrebs

Diese Erkrankung, die meist im mittleren und höheren Lebensalter vorkommt, äußert sich häufig in unklaren vaginalen Blutungen. Insbesondere nach den Wechseljahren sind einige wenige Tropfen ohne sonstige Beschwerden ein frühes Zeichen für das Vorliegen einer Gebärmutterveränderung, die abgeklärt werden muss. Zur Abklärung wird Ihnen ihr Frauenarzt eine Gebärmutterspiegelung mit Ausschabung empfehlen.

Das feingewebliche Untersuchungsergebnis dauert ca. 2 Tage. Wenn sich die Diagnose bestätigt, müssen die Gebärmutter, die Eierstöcke und Eileiter und manchmal auch die Lymphknoten im Becken entfernt werden. Dies bedeutete früher immer einen großen Unterbauchlängsschnitt, den wir heute häufig vermeiden können.

Hier ist die roboterassistierte laparoskopische Totaloperation die Methode der Wahl.

Mit dieser Methode kann- falls erforderlich - auch die Entfernung der Lymphknoten durchgeführt werden. Durch Vermeidung des großen Bauchschnitts ist die Belastung durch die Operation wesentlich geringer, die Erholung erfolgt deutlich schneller und nicht zuletzt ist auch die Zeit im Krankenhaus wesentlich kürzer (ca. 6 Tage). Seitdem wir über die da Vinci® Robotertechnik verfügen, ist die Anzahl von Bauchschnittoperationen rapide gesunken - zum Wohl der Patientinnen. 

Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhalskrebs, eine häufig durch Papillomviren verursachte Erkrankung, kommt etwas seltener als der Gebärmutterkörperkrebs vor, bedarf aufgrund seiner Wachstumsart oft aber einer radikaleren Operation. Um eine Gesundung zu erreichen, müssen in der Regel auch die neben der Gebärmutter liegenden Gewebe sowie die Lymphknoten aus dem Becken entfernt werden.

Auch zur Behandlung dieser Erkrankung ist die roboterassistierte laparoskopische Chirurgie geeignet, wenn das Stadium der Erkrankung dies noch zulässt.

Krebserkrankung der Scheide

Diese Erkrankung kommt nur sehr selten vor, daher erscheint uns eine weitergehende Darstellung auf unserer Homepage nicht sinnvoll. Sollten Sie dennoch Informationen dazu wünschen, stehen wir Ihnen für Ihre Fragen gern zur Verfügung.

Krebserkrankung der Schamlippen

Die Krebserkrankung der Schamlippen (Vulvakarzinom), früher eine typische Alterserkrankung, befällt zunehmend auch junge Frauen. Warum dies so ist, ist noch nicht erforscht. Allerdings steigen die Erkrankungszahlen in den letzten Jahren. Auslöser sind auch hier häufig die schon beim Gebärmutterhalskrebs genannten Papillomviren.

Eine Impfung gegen diese Viren ist heute möglich und wird von den Krankenkassen für Mädchen und junge Frauen zwischen dem 12 und 18. Lebensjahr bezahlt.

Chronischer Juckreiz sowie eine oberflächliche Geschwürbildung können Anzeichen für diese Erkrankung sein. In jedem Fall sollte der Frauenarzt um Rat gefragt werden.

Die Operationsmethoden, die selbstverständlich auch bei uns angeboten werden, richten sich nach der Position, wo sich die Erkrankung befindet, sowie nach der Größe und der Eindringtiefe. Wichtig ist in allen Fällen die Entfernung im Gesunden, manchmal mit gleichzeitiger plastischer Deckung. Dies bedeutet, dass bei größerem Defekt nur ein Wundverschluss erreicht werden kann, in dem Gewebe aus der benachbarten Region zur Deckung benutzt wird.

Je nach Erkrankungsstadium müssen manchmal auch die Lymphknoten aus der Leiste entfernt werden, um sicherzustellen, dass dort noch keine Tochtergeschwulst wächst. Dies wird meist gleichzeitig in der Erstoperation durchgeführt. Ziel aller Operationen ist jeweils die Heilung, wobei die Lebensqualität an oberster Stelle steht.

Roboterassistierte gynäkologische Chirurgie

Der Einsatz des da Vinci®-Robotersystems ist bei folgenden Erkrankungen möglich bzw. sinnvoll:

  • komplette Gebärmutterentfernung mit oder ohne Eierstöcke
  • Gebärmutterentfernung unter Belassen des Gebärmutterhalses
  • Operationen bei Endometriose
  • Entfernung von Myomen mit Rekonstruktion der Gebärmutter
  • Scheidenfixation bei Senkungsproblemen
  • Erweiterte Gebärmutterentfernung bei bösartigen Erkrankungen
  • Lymphknotenentfernung aus dem Bauch-Beckenraum

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Die Krebserkrankung der Eierstöcke oder Eileiter ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters, kommt selten aber auch bei jungen Frauen vor.

Die Erkrankung wird häufig nur zufällig erkannt, da in der Frühphase keinerlei Beschwerden darauf hindeuten. Typischerweise lassen sich per Ultraschall zystische Veränderungen im Bereich der Eierstöcke nachweisen, manchmal kombiniert mit zunehmender Wasserbildung im Bauchraum. Einmal jährlich sollte jede Frau eine Vorsorgeuntersuchung bei ihrem Frauenarzt durchführen lassen. Da eine gleichzeitige Ultraschallkontrolle von den meisten Krankenkassen leider nicht mehr bezahlt wird, kann nur dringend geraten werden, diese als „individuelle Gesundheitsleistung“ auf eigene Kosten vom Frauenarzt durchführen zu lassen.

Eierstockzysten sind wässrige Blasen, die vom Eierstock gebildet werden können. Sie kommen in kleinerer Form häufig vor und verschwinden in aller Regel auch wieder. Größere Zysten müssen oft mittels einer Operation, meist durch eine Bauchspiegelung entfernt werden.

Wenn sich aber bei der Ultraschalluntersuchung innerhalb der Zyste verdächtige Veränderungen darstellen lassen, so kann es sein, dass eine Entfernung nur per Bauchschnitt durchgeführt werden darf, um die Erkrankung nicht im Bauchraum zu verteilen. Während einer solchen Operation wird dann in aller Regel eine sogenannte „Schnellschnittuntersuchung“ durch den Pathologen angefordert. Durch eine rasche Aufbereitung (Histologische Untersuchung) kann daher schon kurz nach der Entfernung der Zyste festgestellt werden, ob eventuell eine bösartige Erkrankung vorliegt. Wenn sich eine solche Verdachtsdiagnose bestätigt, müssen regelmäßig weitere Organe des inneren Genitale entfernt werden; oft auch gleichzeitig die Lymphknoten entlang der großen Blutgefäße im Becken und Bauchraum. Wie auch bei den Brustkrebserkrankungen ist, neben der Operation, die medikamentöse Behandlung mit Zellgiften (Chemotherapie) die zweite Säule der Behandlung.

Medikamentöse Behandlungen bei Krebserkrankungen (Chemotherapien) werden, je nach Stadium einer Erkrankung, medizinische Leitlinien entsprechend nach Standard vorbereitet. Nach ausführlicher Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen können solche Therapien unter stationären Bedingungen verabreicht werden. Wesentlich dabei ist auch die Unterstützung durch unsere Pflegekräfte, von denen viele langjährige Erfahrungen besitzen.

Brustkrebsbehandlung

Mit einer Neuerkrankungsrate von 58.000 Frauen pro Jahr ist Brustkrebs in der Bundesrepublik Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Aufgrund der veränderten Lebensweise mit hochkalorischer Ernährung und nachfolgendem Übergewicht, Nikotinabusus und zum kleineren Teil auch durch unkritische Hormonanwendungen, lassen sich diese Erkrankungen erklären.

In Deutschland werden sogenannte Screening-Untersuchungen (Mammographien) für Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren angeboten. Die Kosten werden alle zwei Jahre von den Krankenkassen übernommen. Regelmäßige Mammographien können dabei Veränderungen im Brustdrüsengewebe und Krebserkrankungen im Frühstadium erkennen. Je früher eine Behandlung einsetzt, um so eher ist auch eine Heilung möglich.

Eine Einladung zu einer solchen Untersuchung wird zentral verschickt. Frauen in entsprechendem Alter sollten dieser Aufforderung auch nachkommen.

Jeder tastbare Befund sollte abgeklärt werden, insbesondere, wenn er neu aufgetreten ist. Auch immer wieder auftretende Schmerzen in der Brust sollten Anlass sein, eine Kontrolle durchführen zu lassen.

Untersuchung durch den Frauenarzt

  1. Die Tastuntersuchung ist zunächst die wichtigste Maßnahme, kombiniert mit einer Ultraschallkontrolle, kann sie sehr häufig Entwarnung geben.
  2. Je nach Ergebnis wird ihr Frauenarzt eine Mammographie veranlassen. Diese Röntgenuntersuchung kann weiteren Aufschluss darüber geben, ob direkter Handlungsbedarf besteht.
  3. Ist ein nicht sicher einzuschätzender Befund darstellbar, wird ihr Frauenarzt eine Gewebeprobenentnahme zur Abklärung veranlassen. Dies wird in aller Regel durch eine sogenannte „Hochgeschwindigkeits-Stanz-Biopsie“ erreicht. In örtlicher Betäubung wird mit einer feinen Nadel unter Ultraschallsicht der Befund punktiert. Die dabei gewonnenen feinen Gewebezylinder werden vom Pathologen innerhalb von 48 Stunden beurteilt. Diese Untersuchung wird nach Absprache mit unserer Ambulanz immer kurzfristig durchgeführt.

Handelt es sich um einen gutartigen Befund, so kann eine Kontrolle in einem viertel oder halben Jahr vereinbart werden. Sollte es sich doch um eine Krebserkrankung oder um die Vorstufe einer Krebserkrankung („in-situ-Karzinom“) handeln, nehmen wir uns viel Zeit, um alle Möglichkeiten der Behandlung mit Ihnen zu besprechen.

Grundsätzlich ist die Diagnose „Brustkrebs“ kein Notfall, der eine sofortige Operation oder Behandlung am nächsten Tag erfordert. Sinnvoll ist es immer, mit dem Partner oder einer anderen Person Ihres Vertrauens zu einer solchen Besprechung zu kommen. Jeder Mensch benötigt Zeit, eine solche Diagnose zu akzeptieren und für sich persönlich eine richtige Entscheidung zu treffen.

Operation
Die Behandlung von Brustkrebs wird meist mit einer Entfernung der Geschwulst beginnen. Der Tumor sollte immer mit einem Saum von gesundem Gewebe umgeben sein, damit man sicher ist, das gesamte veränderte Gewebe entfernt zu haben. Wichtig für Patientin und Arzt ist insbesondere die Beantwortung der Frage, ob der Tumor schon die Lymphknoten der näheren Umgebung befallen hat.

Dazu müssen immer auch Lymphknoten entfernt und eine feingewebliche Untersuchung durchgeführt werden. Ob man sich auf die Entfernung der Wächterlymphknoten („Sentinel-Lymphknoten“) beschränken kann oder ob die Lymphknoten aus der Achselhöhle entfernt werden müssen, richtet sich nach der Größe und der Art des Tumors. Es gibt verschiedene Arten von Brustkrebs, die jeweils auch andere Behandlungsverfahren erfordern. Die langjährige Erfahrung eines gynäkologischen Onkologen ist erforderlich, um auch die weiteren Behandlungsschritte festzulegen. Ziel ist immer, eine Heilung zu erreichen, oder zumindest ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Chemotherapie

Die chemotherapeutische Behandlung ist eine medikamentöse Therapie, die zum Ziel hat, möglichst alle Krebszellen im Körper eines Menschen abzutöten. Diese Medikamente werden meist über einen venösen Zugang verabreicht, so dass über den Blutstrom alle Bereiche des Körpers erreicht werden. Manchmal kann auch eine Therapie in Tablettenform ausreichend sein.

Welche Behandlung für Sie in Frage kommt, wird Ihnen anhand der Befundergebnisse ausgiebig erläutert.

Antihormonbehandlung

Zu jeder feingeweblichen Untersuchung von Krebsgewebe gehört auch immer die Untersuchung auf sogenannte hormonelle Rezeptoren, das heißt, ob die Geschwulstzellen auf Hormone (Östrogen und Gestagen) reagieren. Wenn eine solche Untersuchung positiv ist, kann man mit einem Antihormon (auch Rezeptorblocker) eine langjährige Behandlung durchführen. Oft ist diese Behandlungsform in Tablettenform ausreichend, um eine Heilung zu erreichen. Ob eine solche Behandlung durchgeführt werden kann, erklären wir unseren Patientinnen sofort nach Erhalt der Befunde.

Therapie mit Antikörpern

Neben der Behandlung mit Rezeptorblockern kann in manchen Fällen auch eine Infusionsbehandlung mit Antikörpern sinnvoll sein. Auch hier ist die feingewebliche Untersuchung unseres Pathologen ausschlaggebend. Wenn möglich, führen wir diese Infusionstherapie alle vier Wochen auf unserer Station durch. In der Regel erfolgt diese Therapie mit Herceptin® ein Jahr lang, in Ausnahmefällen auch länger. Wir beraten Sie gerne. 

Psychologische Betreuung

Die Diagnose einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung kann neben dem Patienten selbst auch die Familie enorm belasten. Wir bieten allen Patientinnen eine psychologische Gesprächstherapie an, welche helfen soll, mit der Erkrankung und auch mit den veränderten Lebensumständen besser klar zu kommen. 

Rehabilitationsmaßnahmen

Nach abgeschlossener Primärbehandlung steht jeder Patientin eine Rehabilitationsmaßnahme zu. Diese kann als Anschlussheilbehandlung direkt nach der Primärtherapie erfolgen, kann aber auch je nach Krankenkasse frei geplant werden. Dazu werden Sie von unserem Sozialdienst gern beraten. 

Die Nachsorge – damit Sie in guten Händen bleiben

Auch nach der akuten Krankheitsphase stehen wir Ihnen und Ihrem behandelnden Frauenarzt weiterhin zur Seite. Nach der ersten Behandlung steht die körperliche, psychische und soziale Rehabilitation im Vordergrund. Zur regelmäßigen Nachsorge sollten Sie unbedingt Ihren Frauenarzt aufsuchen – alle drei Monate in den drei folgenden Jahren, danach sind halbjährliche Kontrollen ausreichend, damit Sie möglichst lange vor einem Wiederauftreten der Erkrankung geschützt sind.

Team

Dr. med. Dipl.-Psych. Wilhelm SteinmannDr. med. Dipl.-Psych.
Wilhelm Steinmann
Chefarzt Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Senait Berhane Senait Berhane
Oberärztin

Tserenchimeg Ganbataar Tserenchimeg Ganbataar
Oberärztin

Dr. medic. Isabell MöslerDr. medic.
Isabell Mösler
Oberärztin
Geertruida van Wonderen Geertruida van Wonderen
Oberärztin

Kontakt

Sekretariat

Melanie Grötschel, Leitung
Tel: 02562 915-2300 • Fax: 02562 915-2305
E-Mail schreiben

Sprechstunden

Für alle Sprechstunden ist eine Anmeldung im Sekretariat erforderlich.
Wir bieten Ihnen eine regelmäßige Sprechstunde zu folgenden Zeiten an:

Montag und Donnerstag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung

Spezialsprechstunden

  • Inkontinenzsprechstunde
  • Brustsprechstunde
  • Zweitmeinung bei geplanten Eingriffen

 

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