St. Antonius-Hospital Gronau GmbH
Akademisches Lehrkrankenhaus der
Universität Münster
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Weltblutspendetag am 14. Juni: Jede Spende kann Leben retten

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Miroslawa Duszek, Leiterin des Labors.
Miroslawa Duszek, Leiterin des Labors am St. Antonius-Hospital Gronau.

Gronau, 14. Juni 2026. Blutspenden ist lebensnotwendig, darauf macht das St. Antonius-Hospital Gronau anlässlich des Weltblutspendetags am heutigen Sonntag, 14. Juni, aufmerksam. Alleine im St. Antonius-Hospital Gronau werden jährlich rund 1.200 Blutbeutel für die Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt. Jeder Beutel enthält etwa 250 bis 350 Milliliter Blut. „Viele Menschen verbinden Blutspenden mit Notfällen. Tatsächlich werden Blutkonserven aber jeden Tag für die medizinische Versorgung benötigt“, sagt Miroslawa Duszek, Leiterin des Labors am St. Antonius-Hospital Gronau.

Gemeinsam mit ihrem Team stellt sie sicher, dass jederzeit ausreichend Blutkonserven in den benötigten Blutgruppen zur Verfügung stehen. Die Arbeit erfordert höchste Konzentration und Genauigkeit. Vor jeder Transfusion müssen Blutgruppe und Verträglichkeit sorgfältig geprüft werden, um die Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

Besondere Herausforderungen ergeben sich durch die begrenzte Haltbarkeit von Blutkonserven. Bei einer Lagertemperatur von vier Grad Celsius können sie sechs Wochen aufbewahrt werden. „Wir müssen sehr genau planen, welche Blutgruppen wir in welchen Mengen vorrätig halten“, erklärt Duszek.

Grundsätzlich gibt es die vier Blutgruppen A, B, AB und 0, jeweils mit unterschiedlichen Rhesusfaktoren. Vor allem seltene Blutgruppen stellen Krankenhäuser regelmäßig vor Herausforderungen. Einerseits müssen sie für Notfälle verfügbar sein, andererseits dürfen nicht zu viele Konserven gelagert werden, da diese sonst ungenutzt verfallen würden. „Das ist ein ständiger Balanceakt“, sagt die Laborleiterin. „In einem besonders schwierigen Fall mussten wir sogar eine passende Blutkonserve aus Frankreich beschaffen, um einen Patienten versorgen zu können.“

Vor allem während der Sommerferien kommt es immer wieder zu Engpässen. Während der Bedarf an Blutkonserven in den Krankenhäusern unverändert hoch bleibt, sinkt die Zahl der Blutspenderinnen und Blutspender häufig deutlich. Gleichzeitig können Blutkonserven aufgrund ihrer begrenzten Haltbarkeit nicht über längere Zeiträume eingelagert werden.

Eine einzelne Blutspende kann mehreren Patientinnen und Patienten helfen, da die verschiedenen Blutbestandteile getrennt aufbereitet und für unterschiedliche medizinische Zwecke eingesetzt werden können.„Jede Blutspende ist ein wertvoller Beitrag zur Gesundheitsversorgung und kann Leben retten“, betont Duszek. „Deshalb freuen wir uns über jeden Menschen, der sich für eine Blutspende entscheidet.“

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