St. Antonius-Hospital Gronau GmbH
Akademisches Lehrkrankenhaus der
Universität Münster
Möllenweg 22
48599 Gronau (Westf.)

Gronau, 25. Juni 2026. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des St. Antonius-Hospitals Gronau hat die bundesweite Qualitätsprüfung der Notfallstrukturen erfolgreich bestanden. Der Medizinische Dienst bestätigte die Erfüllung aller Anforderungen der Notfallstufe 1 im gestuften System der Notfallversorgung in Krankenhäusern.
Die umfangreiche Prüfung ist Teil eines bundesweiten Qualitätskontrollverfahrens, in welchem ZNAs hinsichtlich ihrer personellen, organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen für die Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten überprüft werden. Dabei ging es unter anderem um die Organisation der Notaufnahme, die Qualifikation des medizinischen und pflegerischen Fachpersonals, die Verfügbarkeit relevanter Fachdisziplinen sowie um interne Kommunikations- und Versorgungsprozesse.
Mit rund 25.000 Notfallpatientinnen und Notfallpatienten pro Jahr zählt die Zentrale Notaufnahme des St. Antonius-Hospitals zu den leistungsstarken Notfallstandorten der Region. Vor einiger Zeit wurden die Versorgungsstrukturen der ZNA durch einen hochmodernen Schockraum im Erdgeschoss weiter gestärkt. Durch die unmittelbare Anbindung an die Rettungswagenzufahrt können schwer erkrankte oder verletzte Patienten ohne Zeitverlust übernommen und versorgt werden. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Errichtung einer integrierten Aufnahme- und Beobachtungsstation mit sechs Monitorbetten, die rund um die Uhr betrieben wird. Hier können Patientinnen und Patienten nach der Erstversorgung überwacht, diagnostisch abgeklärt und gezielt auf die weiterbehandelnden Fachabteilungen vorbereitet werden.
„Die erfolgreiche Prüfung bestätigt die hohe Qualität unserer täglichen Arbeit und das große Engagement unseres gesamten Teams“, sagt Dr. Patrick Eickenhorst, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin. „Eine moderne Akut- und Notfallversorgung erfordert klar strukturierte Prozesse, hohe fachliche Kompetenz und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen. Das positive Ergebnis zeigt, dass wir unseren Patientinnen und Patienten auch in kritischen Situationen eine verlässliche und hochwertige Versorgung bieten können.“