St. Antonius-Hospital Gronau GmbH
Akademisches Lehrkrankenhaus der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Möllenweg 22
48599 Gronau (Westf.)

Tel.: 02562 915-0
Fax: 02562 915-1555
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Bundeswehrsoldaten unterstützen das St. Antonius-Hospital Gronau

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Anmeldung St. Antonius-Hospital

Vor dem Betreten des Krankenhauses werden alle Patienten und Besucher befragt. Bei dieser Aufgabe und in anderen Tätigkeiten wird das St. Antonius-Hospital Gronau derzeit von Soldaten der Bundeswehr unterstützt.

 

Seit dem 11. Januar 2021 sind fünf Soldaten der Bundeswehr zur Unterstützung in der Bewältigung der Corona-bedingten Zusatzaufgaben im St. Antonius-Hospital Gronau tätig.

Grundlage für den Einsatz ist ein Amtshilfe-Verfahren, welches über die Bundeswehr und den Kreis Borken organisiert wurde. Die Soldaten werden nach heutigem Stand bis Ende Februar für logistische und administrative Aufgaben eingesetzt.
Die fünf Gefreiten sind als Freiwillig Wehrdienstleistende bzw. als Soldaten auf Zeit im Aufklärungsbataillon 7 in Ahlen stationiert und waren in den vergangenen Monaten bereits in verschiedenen Corona-Sondereinsätzen tätig.
Nach einer Einarbeitung werden die Soldaten vorwiegend für die Befragung bzw. Datenaufnahme von Patienten und Besuchern, aber auch in der Personalabteilung und in anderen Bereichen eingesetzt. Die zusätzliche Personalressource hilft bei der Entlastung einiger nichtmedizinischer Bereiche, die derzeit besonders gefordert sind.
Während ihrer Einsatzzeit sind einige der Soldaten in den Besucher-Appartements im Krankenhaus untergebracht.

„Wir freuen uns sehr über das Angebot und waren begeistert davon, wie schnell und unkompliziert alles ablief", berichtet Geschäftsführer Christoph Bröcker, „Schon zwei Tage nach Kontaktaufnahme mit dem Koordinator beim Kreisverbindungskommando, Hauptmann Müller-Hammerschmidt, wurden uns die Soldaten zugewiesen. Für die jungen Männer ist hier natürlich alles neu und sie müssen sich erst einmal zurechtfinden, aber sie kommen schon ganz gut zurecht", berichtet er, „Aktuell konnten wir einen zweiten Zugang zum Krankenhaus öffnen. Dieser Zugang für ausgewählte Patientengruppen und Besucher, soll die teilweise enge Situation am Haupteingang entzerren. Unter anderem hier können wir die Soldaten zusammen mit eigenen Mitarbeitern gut einsetzen", erklärt Bröcker.

„Für uns und für Besucher, bzw. Patienten, ist es ein ungewohntes Bild, dass Männer in Uniform im Empfangsbereich sitzen", erklärt Kliniksprecher Ansgar Höing, „Die Soldaten werden aber überall herzlich in Empfang genommen und manch ein Kollege erinnert sich an seine Zeit beim ‚Bund' zurück. Die jungen Männer sind sehr offen und freundlich. Hier und da gibt es noch organisatorische Anlaufschwierigkeiten, aber alles in allem läuft es ganz gut. Wir sind sehr froh über die Unterstützung in diesen besonderen Zeiten."

In welchem Umfang und wie lange die Amtshilfe noch in Anspruch genommen wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden und hängt u. a. von der Entwicklung bis Ende Februar ab.

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