Traumazentrum

55 Kliniken aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben sich zum Traumanetzwerk NordWest zusammengeschlossen.

Die länderübergreifende Kooperation soll die Zusammenarbeit bei der Versorgung schwer verletzter Unfallopfer weiter verbessern. Das gemeinsame Ziel der Netzwerkpartner besteht darin, Unfallopfer innerhalb von 30 Minuten in eine aufnahmebereite Klinik zur weiteren medizinischen Versorgung zu bringen. Auch zwei Kliniken aus den Niederlanden kooperieren bei der Unfallversorgung eng mit den Krankenhäusern aus Deutschland.

Schon jetzt zählt das Traumanetzwerk Nordwest zu den größten seiner Art in Deutschland. In NRW und Niedersachsen erstreckt sich das Versorgungsgebiet über eine Fläche, in der rund acht Millionen Menschen leben. Aktuell gibt es in der Bundesrepublik über 40 Traumanetzwerke mit rund 400 beteiligten Kliniken.

Zu den Mitgliedern des Netzwerkes zählen Krankenhäuser der Basisversorgung wie das St. Antonius-Hospital Gronau, die als „Lokale Traumazentren“ gelten, Kliniken der Schwerpunktversorgung, die als „Regionales Traumazentrum“ fungieren und so genannte „Überregionale Traumazentren“ (Kliniken der Maximalversorgung).

Ein sicheres 24-Stunden-Kommunikationsnetzwerk soll die Grundlage für die Zusammenarbeit der Kliniken und der Rettungsdienste bilden. Dahinter steht unter anderem eine permanent aktualisierte Datenbank, in der alle für die schnelle Patientenversorgung nötigen Informationen hinterlegt sind. Hierzu zählt auch die Angabe über die aktuelle Kapazitätsauslastung der Kliniken für die Unfallversorgung sowie die entsprechenden Kontaktdaten der Verantwortlichen in den Kliniken. Gerade die stetige Kommunikation aller Beteiligten vom Unfallort bis zum Eintreffen in der Klinik ist für das Überleben der Patienten wichtig.

Logo des Traumanetzwerks Nordwest

Orthopädische Chirurgie & Traumatologie

 

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Dr. med. Richard Buchen
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