VORTRAG "Mobil sein ohne Schmerzen"

Lars Konermann referiert zum Thema Gelenkprothesen

06.09.2018

Häufigste Ursache für Gelenkschmerzen ist die Arthrose. Hat sich nach vielen Jahrzehnten der Beanspruchung das Knorpelgewebe abgebaut, führt dies zwangsläufig zu Reibungsschmerzen und entzündlichen Reaktionen der betroffenen Knochen – am häufigsten am Knie und in der Hüfte. 

Wenn konventionelle Methoden, Physio- oder Schmerztherapie nicht mehr ausreichen, um die Schmerzen zu stillen und die Mobilität wieder herzustellen, bleibt der vollständige Ersatz des Gelenkes das Mittel der Wahl. Dabei wird unter Zuhilfenahme moderner Medizintechnik und hochwertigster Prothesen das betroffene Gelenk durch ein künstliches ersetzt. Die Operation erfordert viel Erfahrung eines ideal aufeinander eingespielten Teams, wie bei den Experten des zertifizierten Endoprothesenzentrums in Gronau. 

„Wir legen sehr großen Wert darauf, unsere Patienten gut kennenzulernen und vor, während und nach der OP zu begleiten“, erklärt Konermann, „Wenn die Betroffenen zu uns kommen, liegt häufig ein langer Leidensweg hinter ihnen. Wir hören unseren Patienten zu und nehmen sie mit, damit von vorneherein Vertrauen und menschliche Nähe entstehen kann. Eine Prothesen-OP ist keine Kleinigkeit, Ängste und Befürchtungen sind ganz normal. Das wissen wir und darauf gehen wir ein“, betont der 47-jährige Eperaner, „Als zertifiziertes Endoprothesenzentrum sind wir an gleiche Voraussetzungen wie große Kliniken gebunden. Aber wir versorgen eben ortsnah. Das ist vielen unserer Patienten sehr wichtig und bringt – auch für die Angehörigen – viele Vorteile mit sich. Die sprichwörtlich kurzen Wege bedeuten bei uns ganz konkret, dass alles ganz dicht beieinander liegt: Von der Radiologie für die Diagnose, über die stationäre Versorgung im Krankenhaus vor und nach der OP, bis zur Physiotherapie für die Nachsorge. Selbst die Apotheke oder das Sanitätshaus sind fußläufig und in der Regel schon nach einigen Tagen von den Patienten wieder selbständig zu erreichen“, beschreibt Lars Konermann die Vorteile des durchgängigen Therapiekonzeptes.

Konermann möchte während des Informationsabends intensiv auf die jeweiligen Beschwerdebilder und geeignete Therapien eingehen, statt die komplexen Zusammenhänge im Detail zu besprechen. Anhand von Originalmustern wird er den Besuchern Knie- und Hüftprothesen vorstellen, die jeder in die Hand nehmen und ausprobieren kann, um ein Gefühl davon zu bekommen, wie die Funktionsweise ist. Individuelle Fragen können am Ende des Vortrages beantwortet werden.

Der Vortrag findet statt in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, im ersten Stock des Altbaus im Innenhof des St. Antonius-Hospitals. Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter: 02562-915 1100. 

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